SOLA 2017 Lagertagebuch – LAGERENDE

Der letzte Morgen war angebrochen. Tausend Dinge standen auf der To-do Liste. Aber DSC_0731eins nach dem anderen, zuerst musste gepackt werden. Da Blachen und Zelte zuerst trocknen mussten, begannen wir mit Dingen wie Sarasani, Küche oder WCs. Alle waren voller Tatendrang und wir kamen super schnell voran. Die Kinder waren überall so involviert, dass nicht einmal gross Unterhaltungsspiele wie Minigames gemacht werden mussten.

Nach einem stärkenden Lunch, beendeten DSC_0810wir die letzten Arbeiten, bevor dann auch schon der Car kam, in dem wir uns jetzt befinden und den letzten Bericht vollenden.
Einige befinden sich schon jetzt in einer Postlagerdepression, weil sie gar nicht nach Hause wollen und andere freuen sich doch auch schon ein bisschen aufs Bett, s WC, d Duschi und ufs Mami und de Papi.

Wir möchten der Lagerleitung, Simon, Veronika, Lena und Säge, und dem tollen Küchenteam, Judith Zurkirchen, Mirjam Egli, Cornelia Brazzalotto, Claudia Sauter, Salvatore Messina und Fränzi Muggli, herzlich danken. Wir durften ein sehr superlässiges SOLA 2017 mit Globi in Büsserach verbringen und freuen uns schon wieder auf die nächste Lagerzeit.

 

SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 12

Mit unseren neu erworbenen Fähigkeiten konnten wir nach dem Zmorgen damit beginnen, DSC_0726für Globi einen Bauernhof zu bauen. Für das gab es ein letztes Mal für dieses Lager ein Geländegame. Ziel des Spiels war es, den Grundriss des Bauernhofs zu bilden und danach die einzelnen Tiere zu kaufen. Ganz so einfach ging das alles aber nicht, da den Gruppen zwischendurch einige unangenehme Dinge widerfuhren wie zum Beispiel Kühe, die Durchfall hatten. Solche Misslagen mussten mit kreativen Einfällen wieder behoben werden.

Das Spiel zog sich vom Morgen bis zum Nachmittag. Danach hatten wir Zeit, ein letztes Mal zu duschen oder im Bach zu baden. Einige Leiter waren auch schon dabei, die ersten Lagerbauten abzubrechen.

DSC_0742Danach fand das traditionelle Lagergericht statt. Falls sich jemand im Verlauf des Lagers schlecht behandelt fühlte, hatte er die Möglichkeit, diese Person anzuklagen. Wir wollen schliesslich Gerechtigkeit. Auch diesmal gab es wieder kreative Strafen für die Verurteilten. Beispielsweise musste Lars das Plumpsklo zuschaufeln und Marcel musste in einem Behälter voller toter Flusskrebse drei Goldsteinchen herausfischen. Schadenfreude garantiert!

Am Abend war es dann endlich so weit: Die langersehnte Abschlussparty fand statt. Trotz zwei Wochen Lager waren alle noch voller Energie und tanzten den ganzen Abend lang. Noch ein letztes Mal hiess es «Gute Nacht im Zelt», bevor dann Nachtruhe war. Doch DSC_0803nicht für alle:
Für die ältesten Jungs, die Grizzlies, gab es noch – organisiert von ihren Leitern- eine Spezialgeisternacht. Sie wurden aus ihren Zeltern geholt, in den Wald entführt und dort einzeln an einen Baum gefesselt. Dann wurde dem letzten von ihnen eine Taschenlampe mit Wackelkontakt in die Hand gedrückt und er musste die anderen suchen und befreien.

Zum Schluss gaben sich aber die Leiter zu erkennen und wir gingen alle zusammen zurück zum Lagerplatz.

 

SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 11

Nach der turbulenten vergangenen Nacht hatten es alle verdient, wieder eine Stunde DSC_0672länger zu schlafen. Das liebe Küchenteam verwöhnte uns dazu noch mit einem feinen Brunch. Gestärkt und voller Energie wurden wir von Globi erwartet. Aufgeregt erzählte er uns, dass er einen Bauernhof im Kanton Appenzell gründen möchte. Doch ihm fehlten dazu die Kenntnisse zum Thema Natur. Wir mussten ihm also helfen mit einem spielerischen Postenlauf zu den Begriffen Pflanzen, Feuer, Wetter und Tiere.

DSC_0677Am Nachmittag erlernten wir zusätzlich weitere nützliche Fähigkeiten, um einen Bauernhof zu gründen. Neben melken, Rahm schlagen und Getreide säen lernten wir zudem die Kälbchen zu füttern. Mit den neu erlernten Fähigkeiten stand uns nichts mehr im Weg unseren eigenen Bauernhof zu errichten.

Der Abend verlief sportlich. Gross (Grizzlies, Puzzles und Popcorns) und Klein (Smarties, Lions und Luusmeitli) wurden getrennt und untereinander noch mal aufgeteilt. Jede Gruppe bekam eine Karte in die Hand gedrückt mit Orten, die sie möglichst schnell finden sollten, ein OL also. Gerannt wurde nicht immer, gerade die Popcorns nahmen es gemütlich. Dafür hatten sie Abenteuer pur: Von Fangis auf Strohballen bis zur Verfolgungsjagd mit Kühen war alles dabei.DSC_0707

Da die Nacht zuvor etwas streng war, war heute früher Nachtruhe. Für die einen gab es aber doch noch eine Fressparty.

SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 10

Nach einem späteren Zmorgen, wir durften ausschlafen, stand der zweite Teil des DSC_0627Zweitagesgames auf dem Plan. Die Gründerväter waren noch immer zerstritten. Sie konnten sich aber so arrangieren, dass sie Bündnisse schlossen: Nidwalden mit Obwalden und Schwyz mit Uri. Beide Bündnisse bekamen Hilfe von je einer Gruppe von uns. Es ging darum, dass wir Wappen für die Entstehung der Schweiz webten. Die Utensilien dafür mussten in einem Fightgame erspielt werden. Alle gaben vollen Einsatz.DSC_0632

In der letzten Phase des Spiels mussten noch entsprechende Siegel aus Zinn hergestellt werden. Dabei war Kreativität gefragt, was bei uns Jublanern kein Problem darstellt. Das Zinn konnte im «Casino» vervielfacht werden. Nach dem strengen Fightgame vom Vormittag war die Luft zum Fighten ein wenig draussen und die Meisten waren damit beschäftigt, zu spielen oder zu basteln.

Nach dem Abendessen gab es wieder mal einen entspannenden Wellnessabend. Dem Blauring machte es riesen Spass, die Jungwächtler zu schminken, damit sie für einmal auch gut aussahen 😉 Trotzdem freuten sich alle schon aufs Mätteli und auf eine ruhige Nacht. Doch das Gegenteil trafDSC_0636 ein. Globi wurde entführt! Somit mussten die Kids mitten in der Nacht geweckt werden, um sich auf die Suche nach Globi zu machen. Der Weg war voller gefürchiger Gestalten, die die Teilnehmer erschreckten. Doch unsere mutigen Kids konnten Globi befreien und ihn sicher zurück zum Lagerplatz bringen. Globi bedankte sich überschwänglich und versicherte allen, dass sie nun beruhigt schlafen konnten.   DSC_0661

SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 9

Ein weiteres Mal mussten am Morgen die Rucksäcke gepackt werden. Diesmal ging es aberDSC_0576 nicht mehr auf eine Wanderung, sondern das Zweitagesgame begann. In einem Theater erfuhren wir, dass die vier Gründerväter Gebrüder Unterwalden, Schwyz und Uri zerstritten waren. Doch im 1. Teil des Spiels ging es nur um den Kanton Uri, denn der wurde vom Landvogt Gessler besetzt. Wir mussten Wilhelm Tell und seinen Sohn befreien, die von ihm gefangen genommen wurden. Zuerst mussten die Teilnehmer Fähigkeiten erwerben, ganz ohne Leiter. DSC_0571
In einer 2. Phase nach dem Lunch ging es darum, die Wächter (Leiter) von Gesslers Gefängnis zu bestechen. Die Kinder mussten also alleine gegen die Leiter kämpfen und sie mit Goldstücken in ihre Gruppen holen. Die Kids fanden es lustig für einmal alle Leiter umfighten zu dürfen, dass sie dabei ab und zu den Kürzeren zogen, störte niemanden. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und wir konnten auf der Spielwiese kein Biwak errichten, wie es eigentlich geplant warDSC_0588. So gingen wir zurück zum Lagerplatz.
Zum Abschluss des Tages gab es einen Singsong im Nomad (Blachenzelt), doch auch dort vermieste uns das Unwetter das Programm und wir mussten das Ganze abbrechen. So schickten die Leiter alle in ihre Zelte, wo sie mit ihren Gruppenleitern einen eigenen Singsong veranstalteten, begleitet von dem Prasseln des Regens.

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SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 8

Mit einem kreativen Workshop begannen wir die zweite Woche. Wir konnten diverse DSC_0493Sachen basteln wie zum Beispiel ein Globikästli, Specksteine und Bändeli. Die gebastelten Sachen konnten auch für das „Schutzängele“ verwendet werden, bei dem jeder einen Namen von jemand anderem ziehen und dann für den mindestens zwei Geschenke kreieren musste   .

Dann folgte eines der lässigsten Programme: Der Gruppennachmittag. Die Gruppen konnten wie bei einer normalen Gruppenstunde den Nachmittag und das Znacht miteinander verbringen. Einige gingen in Restaurants, Andere kochten den ZnaDSC_0515cht über dem Feuer und noch mal Andere gingen in die Badi.

Nach dem Znacht wurden alle zusammen wieder richtig aktiv. Böse Gestalten haben unsere Schatzkarte geklaut, doch glücklicherweise haben sie bei der Flucht einige Hinweise verloren. In einem Geländegame mussten vier Gruppen in einem Wörtersalat die Hinweise finden, die uns zu diesem Schatz führten. Der Schatz war richtig gut versteckt, doch mit den Hinweisen fanden wir rasch heraus, wo erDSC_0522 sich befand. Anna musste in Gummistiefel schlüpfen und durch den Fluss laufen, um die Schatzkiste zu holen. Darin befand sich…tadam: Das Dessert. So konnten wir mit gefüllten Bäuchen ruhig pfusen.

 

SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 7

Endlich war es soweit. Der Besuchstag stand schon auf der Schwelle. Die Kids waren alleDSC_0431 schon aufgeregt. Im Globikostüm begrüssten sie ihre Mamis, Papis, Omis, Opis, Brüederlis, Schwösterlis usw. Danach hatten sie Zeit ihnen den Platz zu zeigen bevor der Gottesdienst begann. Die Lagerleitung hatte für alle ein grosses Geländegame vorbereitet, bei dem es das Ziel war ein kreatives, schwimmendes Schiff zu bauen. Alle gaben vollen Einsatz. Zum Schluss des Spiels versammelten wir uns am Fluss und liessen dDSC_0454ie Schiffe treiben. Es war für alle ein riesen Spektakel. Und langsam war die Zeit gekommen, sich von den Eltern zu verabschieden. Leider verliessen uns auch einige Teilnehmer. Für die Anderen ging der Spass weiter.   DSC_0462
Am Abend stand ein Theaterspiel auf dem Programm. Am lustigsten waren die Improvisationstheater bei denen es unter anderem eine Hochzeit, einen Skiunfall und eine spontane Geburt gab. Die Nacht verlief zum Glück ohne Heimweh.

SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 6

2. Teil Wanderung klein:

In aller Frühe waren schon die Ersten wach, da der Bauer den Mist in ein Loch kippte, welches bei uns in der Nähe war. Es war ein bisschen laut. Doch so hatten wir Zeit gemütlich zu Frühstücken und danach zum Lagerplatz zu wandern, wo wir auch früher eintrafen als die Grossen.

2. Teil Wanderung gross:

Nach der Tagwache ging es auch schon wieder los: Frühstück und weitermarschieren. Wir besuchten die Ruine von Gilgenberg, was das Highlight des Tages war. Danach liefen wir weiter zum Lagerplatz, wo uns das Zmittag erwartete.

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DSC_0418Nun wieder alle vereint, hatten wir nach der Siesta einen Pioniertechnik Postenlauf. Ziel war es, dass wir auf spielerische Weise Grundkenntnisse zu den Themen Erste Hilfe, Seilkunde, Blachenkunde, und Kartenlesen erlangten. Es war schon noch lässig.   Und dann kam die Entspannung. Nach dem Abendessen wurden verschiedene Posten aufgestellt, wie zum Beispiel Massage, Handpeeling, Globi Kassettli hören, und Gesichtsmasken mit Quark. Die Atmosphäre war gechillt. Alle waren entspannt und konnten danach erholt pfusen.

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SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 5

IMG-20170726-WA0016[1]Wanderung klein:

Heute am fünften Tag unseres Sommerlagers reisten wir mit Globi in den Kanton Wallis um dort mit Globi den Alpauf- und Alpabzug zu erleben. Nach dem Morgenessen ging es los. Wir mussten unsere Rucksäcke packen mit Schlafsack, Mätteli und Kleidern, da wussten wir schon, dass es auf die Zweitageswanderung ging. Aber genug gepackt hatten wir noch lange nicht. Zu unseren Sachen kamen noch: Blachen, Esswaren, Pflocksäcke etc. So vollbepackt marschierten wir los. Natürlich vollmotiviert. Auf IMG-20170726-WA0011[1]unserer Wanderung begegneten uns fast alle Bauernhoftiere und wunderschöne Schmetterlinge. Da fiel uns auch das bergauf Laufen nur mässig schwer. An einer gemütlichen Schattenstelle konnten wir uns ausruhen und unseren Lunch essen. Schliesslich gelangten wir endlich an unseren Übernachtungsplatz. Schnell wie wir sind, hatten wir alle Berliner (Zelte aus Blachen) aufgestellt und ein Feuer gemacht als es plötzlich anfing zu stürmen. Sicherheitshalber gingen wir sofort in unsere «Notunterkunft», ein Unterstand eines Bauern, welchen er uns freundlicherweise zur Verfügung stellte. Das war eine gute Entscheidung, denn kurze Zeit später prasselte ein heftiges Gewitter auf uns herab. Doch das störte uns nicht weiter. Wir machten Spiele, assen Nüdeli mit lauwarmer Tomatensauce und zum Abwaschen stellten wir unsere Teller in den Regen. Dann wurde es Nacht. Es war zwar ein bisschen kalt, aber wir kuschelten uns aneinander, um uns warm zu halten. Alles in Allem war es ein cooles Erlebnis.

Wanderung gross:

Die älteren Teilnehmer, also die Grizzlies, Popcorns und Puzzles, hatten eine separate Wanderung. Wir sind aufgestanden und mussten nach dem Frühstück in nur 30 Minuten unsere Rucksäcke packen. Danach ging es los mit der Wanderung. Eine Weile lang ging es bergauf, doch wir sind ja DSC_0359  DSC_0374hart im Nehmen. Während der Wanderung machten wir ein Spiel, um uns die Zeit zu verkürzen: Die Aufgabe war es, unbemerkt einen Bändel an einen Rucksack zu binden. Nach einer bestimmten Zeit klingelte ein Wecker und die Person, bei der der Bändel am Rucksack war, verlor das Spiel.

Einer der Höhepunkte war der «Hirnichopf», wo man auf eine grosse Felswand herunterblicken konnte. Anschliessend ging es nur noch kurze Zeit bis wir zur Scheune gelangten, wo wir übernachteten. Leider wurden wir nach der Ankunft plötzlich von einem Gewitter überrascht. Der Bauer brachten uns netterweise Stroh, auf dem wir es uns gemütlich machen konnten. Zum Abschluss des Tages sangen wir noch ein paar Lieder und schliefen kurz darauf ein.

 

 

 

SOLA 2017 Lagertagebuch – Tag 4

Dass alle Spiele im Lager bis anhin mit Bravur gelöst wurden, liesst Globi stutzig werden. Aus diesem Grund stellte er Nachforschungen an und entdeckte Doping in unserem Lager.   DSC_0274

Das Ziel des Morgenspiels am vierten Tag war, das Doping so schnell wie möglich wieder wegzuschaffen. Durch verschiedene Spiele wie Nägel in Holz hämmern und Büchsenschiessen gelang uns dies zum Glück auch sehr gut und das Doping ist verschwunden.

DSC_0284Gestärkt durch feine Hamburger mit Maissalat ging es am Nachmittag weiter. Wir lernten das NORDA Prinzip kennen und wissen nun bestens über Karten und Kompass Bescheid. Unser Wissen haben wir auch sofort unter Beweis gestellt, indem wir den Weg zur Ritterburg in der Nähe unseres Lagerplatzes gefunden haben.

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Den Abend verbrachten wir gemütlich am Lagerfeuer im Nomadenzelt und sangen unsere Lieblingslagerlieder. Anschliessend begann die Taufe der noch nicht getauften Kinder und Köchinnen. Die Täuflinge mussten einen Parcours durch einen Blachenschlauch und Schlamm mit Zwiebeln im Mund bewältigen, welcher im kalten Bach endete. Nun blicken wir auf einen gelungenen Tag zurück und hüpfen Hundemüde in den Schlafsack.

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